Dienstag, 23. Juni 2015

(Rezension) Das Tagebuch der Anne Frank


Autor/-in: Anne Frank
Verlag: Fischer Taschenbuch
Preis: 7,95 €
Erscheinungsdatum: 2013
ISBN: 978-3-596-15277-3

Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartigen begabten jungen Schriftstellerin.


Inhalt

Wer kennt sie nicht: Die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank, die während der Diktatur der Nationalsozialisten Tagebuch führte und uns somit einen wichtigen Zeitzeugen hinterlassen hat. In ihrem Tagebuch, das sie zu ihrem 13.Geburtstag geschenkt bekommen hatte, erzählt sie von ihrem Leben, ihren Sorgen und Gedanken, wie sie sich mit sieben weiteren Juden vor den Nazis im sogenannten Hinterhaus versteckte und was es bedeutete, wenn man im zweiten Weltkrieg Jude war.
Über zwei Jahre lang blieben die Untergetauchten unentdeckt, bis sie verraten und in Konzentrationslager verschleppt wurden.

Eigene Meinung

Da es sich hier um kein gewöhnliches Buch handelt, kann ich es auch nicht wie andere Bücher rezensieren. Ich muss sagen, ich habe mir schon oft in den Kopf gesetzt, Anne Franks Tagebuch zu lesen, doch erst dieses Jahr kam ich aufgrund einer Schulprüfung dazu.
Für mich ist es immer noch unbegreiflich, wie man ein solches Leid aufgrund einer wahnsinnigen Ideologie zulassen konnte und bin beeindruckt von diesem Mädchen, die trotz der grausamen Dinge, die um sie herum geschehen sind, nicht die Hoffnung verlor und noch das Schöne in der Welt gesehen hat. Was mich außerdem beeindruckt ist, wie ein so junges Mädchen einen so großartigen Schreibstil haben konnte. Man konnte sich alle Personen bildlich vorstellen und dank Annes detaillierten Beschreibungen bekam man auch schnell einen Eindruck von ihren Charaktereigenschaften. Anfangs schreibt Anne noch viel über ihren Schulalltag, später jedoch bekamen ihre Einträge mehr und mehr Reife und sie machte sich Gedanken über ernsthafte Themen wie Politik, das Schicksal der anderen Juden und auch den Sinn des Lebens. Die Tatsache, dass man weiß, was mit Anne und den anderen Hinterhausbewohnern passiert, macht die Sache, das Buch zu rezensieren, nicht einfacher. Gerade an Stellen, wo Anne sich Gedanken über ihre Zukunft macht, z.B. dass sie Journalistin werden will und sich schon darauf freut, wieder in die Schule gehen zu können, schossen mir schon mal Tränen in die Augen.

Ich werde auch nicht wie gewohnt mit der Vergabe von Herzen bewerten, denn ich finde, dass keine Bewertung diesem Buch gerecht wird. Ich bereue es jedenfalls nicht, mich mehr mit ihrer Geschichte auseinandergesetzt zu haben und hoffe, ich konnte euch dazu bewegen, ihr Tagebuch auch mal zu lesen.



Eure Silver





Mit der „Rezension“ zu diesem Buch erfülle ich Aufgabe 37 bei Daggis Buch-Challenge 2015.





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